Eine Chemotherapie erfolgt in mehreren Phasen. Die Medikamente greifen Krebszellen an. Sie können den Tumor verkleinern oder zerstören. Die Behandlung kann ambulant oder stationär sein. Die Dauer hängt von der Krebsart ab. Der Gesundheitszustand des Patienten spielt eine wichtige Rolle.

Behandlungsphasen der Chemotherapie
Kategorie | Details |
---|---|
Vorbereitung | Arztgespräche, Blutuntersuchungen, Organchecks |
Zyklusbeginn | Verabreichung der Medikamente als Infusion, Tablette oder Injektion |
Ruhephase | Körper erholt sich, Blutwerte werden überwacht |
Kontrolle | Bildgebende Verfahren überprüfen die Wirksamkeit |
Wiederholung | Neuer Zyklus startet, falls erforderlich |
Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft
Vorbereitung auf die Chemotherapie
Vor der ersten Behandlung erfolgen Untersuchungen. Der Arzt bespricht die Therapie mit dem Patienten. Die Organfunktionen werden überprüft. Herz, Leber und Nieren müssen gut arbeiten. Die Wahl der Medikamente hängt von der Krebsart ab. Auch das Krankheitsstadium spielt eine Rolle.
Verabreichungsformen der Medikamente
Die Medikamente können unterschiedlich verabreicht werden:
- Intravenös: Infusion direkt in die Vene
- Oral: Einnahme als Tabletten oder Kapseln
- Subkutan: Injektionen unter die Haut
- Intrathekal: Verabreichung direkt ins Nervensystem
Ablauf eines Therapiezyklus
Eine Chemotherapie erfolgt in Zyklen. Jeder Zyklus umfasst Medikamentengabe und Erholungsphase. Die Behandlung dauert oft mehrere Monate.
Typischer Ablauf:
- Infusion oder Tabletteneinnahme
- Körperliche Reaktionen überwachen
- Erholungsphase für die Regeneration
- Bluttests zur Kontrolle
- Start eines neuen Zyklus, falls notwendig
Nebenwirkungen der Chemotherapie
Die Medikamente wirken nicht nur auf Krebszellen. Auch gesunde Zellen können betroffen sein. Das führt zu Nebenwirkungen:
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Übelkeit und Erbrechen
- Haarausfall
- Infektionsanfälligkeit
- Appetitlosigkeit
Die Intensität der Nebenwirkungen variiert. Der Körper kann sich im Laufe der Therapie anpassen.
Ambulante oder stationäre Chemotherapie?
Die Behandlung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden.
- Ambulant: Patienten erhalten die Medikamente und gehen nach Hause.
- Stationär: Längere Überwachung im Krankenhaus bei schweren Nebenwirkungen.
Die Entscheidung trifft der Arzt anhand des Gesundheitszustands.
Erfolgskontrolle der Therapie
Regelmäßige Untersuchungen zeigen, ob die Chemotherapie wirkt. Dies geschieht durch:
- Blutuntersuchungen
- Bildgebende Verfahren (CT, MRT, Ultraschall)
- Klinische Beobachtung des Patienten
Die Ergebnisse bestimmen den weiteren Verlauf der Behandlung.
Wann wird die Chemotherapie beendet?
Die Therapie endet, wenn:
- Der Tumor nicht mehr nachweisbar ist
- Die Krebserkrankung stabil bleibt
- Die Nebenwirkungen zu stark werden
Falls notwendig, wird die Therapie angepasst. Alternative Behandlungen können erwogen werden. Jeder Patient erhält einen individuellen Plan.